Psychologie

Die Psychologie beschäftigt sich mit dem Verhalten und Erleben des Menschen. Die wissenschaftlich belegten Erkenntnisse dienen, um die Beweggründe und Ursachen für das Handeln von Individuen zu erklären. Die Wahrscheinlichkeit eines Auftretens für bestimmte Verhaltensweisen wird erforscht. Dadurch ist es möglich, Hinweise zu potentiellen Entwicklungen zu geben. Letztlich werden die empirisch ermittelten Ergebnisse sehr erfolgreich zur Verhaltensvorhersage oder die Möglichkeit für psychische Wandlungen genutzt.

“Das Herz hat seine Gründe, welche die Vernunft nicht kennt.”

Blaise Pascal (*1623 | † 1662)

Emotionspsychologie

Es gibt laut Ekman sechs Basisemotionen, die empirisch bewiesen sind. Es sind Gefühle und Affekte, die universell gültig sind und einen Bestandteil der menschlichen Existenz darstellen. Zu ihnen gehören Freude, Furcht, Ekel, Traurigkeit, Überraschung und Ärger.

Wahrnehmungspsychologie

Menschen nehmen Reize ganz unterschiedlich wahr. Dies führt zu Verzerrungen und kann Konflikte auslösen. Dem Cocktailpartyphänomen folgend, hören wir unseren Namen aus einer großen Geräuschkulisse heraus und fühlen uns schnell angesprochen.

Motivationspsychologie

Unsere Motivation hat einen wesentlichen Einfluss auf unser Verhalten. Die Richtung, Ausdauer und Intensität unserer Aktivitäten wird durch die Sehnsüchte, Wünsche und Objekte unserer Begierde gesteuert. Ziel ist die Befriedigung unserer individuellen Bedürfnisse.

Die unterschiedlichen Bereiche der psychologischen Forschung geben einen Einblick in das menschliche Vorgehen. Sie erklären mit ihren Ansätzen und durchgeführten Studien unsere Reaktionen, Denkmuster und Handlungsmotivatoren. Wenngleich die Psychologie eine junge Wissenschaft ist, so hat sie in den letzten Jahrzehnten revolutionäre Aufklärungsarbeit beim Verständnis über uns selbst geliefert.

“Den größten Reichtum hat, wer arm ist an Begierden.”

Seneca (*4 v. Chr. | † 65 n. Chr.)

Neben den verschiedenen Persönlichkeiten, die Menschen haben können, erforscht die Psychologie die vorhandenen Störungen sowie das mögliche Veränderungspotenzial. Auffälligkeiten des Verhaltens haben nicht immer einen Krankheitswert, aber stets einen Grund.

Im zwischenmenschlichen Umgang sind die Kenntnisse der uns innewohnenden Verhaltensstrukturen wichtig, um ein besseres Miteinander zu fördern.

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